Megainformationen zu Mikro-Nano Strukturen beim KIT -Besuch

24.07.2010

Werkstattbesuch Forschung des Mittelstands-forum-Baden beim KIT- Institut für Mikrostrukturen.

 


Faszinierende Einblicke in die Mikro-Nanowelt bei MEGA-Forschungszentrum KIT

mittelstands-forum-baden zu Besuch im KIT- Institut Mikrostrukturtechnik.

 

Ettlingen, Leopoldshafen. Hochzufrieden mit dem jüngsten Werkstattbesuch Forschung beim KIT ?Institut für Mikrostrukturtechnik  waren nicht nur Gastgeber Institutsleiter Prof. Volker Saile und Veranstalter Dipl.-Ing. Alois Fleig  (Foto)  sondern vor allem die 25 Gäste. Bewusst nicht in einem Hörsaal sondern im zentralen Arbeitsbereich, mitten unter hightech?Anlagen, mit denen nicht nur Forschungs-ergebnisse erzielt werden, sondern auch industriell produziert wird, begrüßte Prof. Saile die BVMW-Unternehmer . Diese erlebten in einem lebendigen Abriss die Anfänge des dama-ligen ?Kern?Forschungs-Zentrums?  ebenso wie die Wandlung zum FZK und von da nahtlos bis hin zur Vereinigung von Uni und FZK im KIT. Nicht minder spannend und buchstäblich zum Anfassen der Einblick in die faszi-nierende Welt der Mikro ? und Nano- Strukturen beim ausgiebigen Institutsrundgang. Wichtig dabei immer die doppelte Aufgabenstellung von Grundlagenforschung einerseits und industrie-orientierten Anwendungsentwicklungen. Gerade diese Doppelfunktion mache den Charme des Instituts aus, das übrigens auch federführend in einem bedeutenden EU-Forschungsprojekt eingebunden ist. 
Als ob diese geballte Information nicht schon genug, wurde der Institutsrundgang noch ?getoppt? mit der Vorstellung von zwei Jungunternehmen, die beide aus diesem Forschungsbereich hervorgegangen sind. Dr. Joachim Schulz präsentierte die noch junge aber schon recht erfolgreiche µicroworks, die mit dem LIGA-Verfahren hochpräzise Mikroteile u.a. Zahnräder in Edelmetall für ?makroteure? Uhrwerke in Mikrometerpräzision herstellt.
Zur  Nanoscribe GmbH gegründet von Dr. Martin Hermatschweiler führte noch ein
Ausflug auf dem Campus, und bot gleich noch zusätzlich einen Einblick in das jüngste KIT?Baby, den Inkubator, in dem  keine ?Frühchen? sondern höchst aus-gereifte sog. ?spinn-off-companies? sich zur Marktreife entwickeln! Auch hier faszinierende Technik vom Feinsten, Paradestück :eine  Nachbildung des Eiffelturms mit gerade mal 20 Mikrometern Bauhöhe.Beide Unternehmen für sich schon einen Besuch wert;rundeten Sie einen eindrucksvollen Besuch ab.
O-Ton eines Teilnehmers bringt es auf den Punkt: Mit dieser 3 stündigen Megaexkursion haben Sie sich wieder einmal übertroffen, und es gleichzeitig geschafft punktuell die Kilometerdistanz zwischen Forschung und Mittelstand auf Mikrometer zu reduzieren.BVMW-KGF Fleig entließ seine Gäste nicht ohne einen kurzen Ausblick auf das Herbstprogramm zu geben.


Alois Fleig, Ettlingen  18.07.2010